Leonardo DiCaprio

Leonardo DiCaprio auf der 60. Berlinale

Hollywoodstar LEONARDO DICAPRIO fühlt sich wohl in Berlin. Kein Wunder, seine Mutter ist Deutsche. Im Interview im Hotel Adlon verrät er uns sein deutsches Lieblingsgericht: Kartoffel-Pfannkuchen. Wir hatten erwartet, dass ein kapitaler Hollywoodstar ausgefallenere Gerichte bevorzugt. So kann man sich täuschen. LEONARDO DICAPRIO hat auf der 60 Berlinale seinen neuen Film SHUTTER ISLAND (Start: 25. Februar 2010) vorgestellt.

Guten Morgen!

(Leonardo DiCaprio antwortet auf Deutsch): Guten Morgen.

Eigentlich können wir das Interview doch auf Deutsch führen, oder?

(Auf Englisch)...So gut ist mein Deutsch nun auch wieder nicht.

Leonardo DiCaprio

Ich wette Sie untertreiben stark.

Naja, es ist okay, um damit in Deutschland zu überleben. Um anregende, intellektuelle Gespräche zu führen reicht es nicht. Gewöhnlich spreche ich auf Deutsch über Essen oder ich frage nach dem Weg. Für ein längeres Gespräch bin ich zu schlecht.

Ihr deutsches Lieblingsessen?

Kartoffel-Pfannkuchen!

Leonardo DiCaprio

Mit welchen Gefühlen kommen Sie auf die Berlinale?

Das erste Mal war ich mit meinen Großeltern in Berlin, als die Mauer noch stand. Wir sind damals zusammen nach Berlin gereist und waren auch im Osten der Stadt. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Kontrast zwischen Ost und West. Es war, als ob sich das Wetter plötzlich änderte. Und als Kind war das ein sehr dramatischer Moment für mich, zwei so völlig verschiedene Welten in einer Stadt verbunden zu sehen und meine Großeltern auf dieser Reise zu beobachten. Sie wünschten sich die Wiedervereinigung sehr. Und ich weiß noch, wie glücklich sie waren, als sich die Mauer öffnete. Ich fühle mich dieser Stadt sehr verbunden.

Leonardo DiCaprio

Wo waren Sie als die Mauer fiel?

Ich war sogar in Deutschland und habe das ganze mit meinen Großeltern im Fernsehen verfolgt. Berlin ist ein kulturelles Epizentrum und ich liebe die Museen in dieser Stadt. Und solange mich die Paparazzi lassen, würde ich gerne mehr von Berlin sehen. Meine genauen Pläne kann ich Ihnen natürlich nicht verraten...(lacht).

Sie sind jetzt seit zwanzig Jahren im Filmgeschäft. Sind Ihre Träume in Erfüllung gegangen?

Damals war ich einfach nur ein Kind, das zum Film wollte. Wenn ich heute zurück Blicke, bin ich stolz auf meine Arbeit.

Sind Sie in diesen zwanzig Jahren erwachsen geworden?

Oh, es gibt Menschen die das Gegenteil behaupten würden.

Was ist im Moment wichtig?

Ich glaube gerade, ich sollte mir ein bisschen mehr Zeit für mich nehmen.

Das Interview führte Christian Aust

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