04.03.2010

Boxhagener Platz

Ostberlin 1968: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner Boxhagener Platz erleben Oma Otti (Gudrun Ritter) und ihr zwölfjähriger Enkel Holger (Samuel Schneider) ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut. Das hält sie nicht davon ab, sich in den ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner (Michael Gwisdek) zu verlieben. Doch dann wird der Altnazi Fisch-Winkler (Horst Krause) umgebracht, der es auch auf Otti abgesehen hatte. Eine sehenswerte Tragikomödie ohne Ost-Klischees.

Daumen halb-runter Daumen halb hoch
Mehr Infos zum Film finden Sie unter www.boxhagener-platz-film.de/

Der Räuber

Der Film von Regisseur Benjamin Heisenberg ("Schläfer"), der auf der diesjährigen Berlinale im Wettbewerb lief, basiert auf einer wahren Geschichte. Es geht um einen österreichischen Bankräuber (Andreas Lust), der im Gefängnis seine Leidenschaft für das Laufen entdeckt. Als er schließlich auf Bewährung freikommt, trainiert er für den nächsten Marathonlauf. Schon bald wird er rückfällig und überfällt wieder Banken. Das ist ein Film, der unser Herz kalt gelassen hat. Der Zuschauer erfährt nichts über die Motive der Hauptfigur, weshalb sie einem auch merkwürdig fremd bleibt. Streckenweise dachten wir, in einem Stummfilm zu sitzen, so sparsam setzt der Regisseur Dialoge ein. Dafür dröhnt umso lauter die Perkussionmusik, wenn der Marathonläufer mal wieder eine Bank überfällt. Ein fader Film - wie unsere österreichischen Kollegen sagen würden.

Daumen halb-hoch Daumen halb runter
Mehr Infos zum Film finden Sie unter www.derraeuber.de

Henri 4

Frankreich im 16. Jahrhundert: Protestanten und Katholiken kämpfen im Namen des Glaubens um die Macht. In dieser Zeit voll Hass und Fanatismus will ein Mann Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für sein Volk erstreiten: Heinri Quatre. Der Film basiert auf Heinrich Manns zweiteiligem Roman. Doch von der Komplexität der Vorlage bleibt nur wenig übrig. Der Film von Jo Baier mit Julien Boisselier, David Striesow, Hannelore Hoger und Ulrich Noethen ist eine internationale Produktion, die rund 20 Millionen Euro verschlungen haben soll. Doch trotz des vielen Geldes ist kein qualitativ hochwertiger Film entstanden. HENRI 4 kommt über das Niveau einer mittelmäßigen TV-Produktion leider nicht hinaus. Schade!

Daumen halb-hoch Historien-Daumen halb runter
Mehr Infos zum Film finden Sie unter www.henri-vier.com

Hier kommt Lola

Der Film basiert auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Isabel Abedis. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die neunjährige Lola (Meira Durand), die eine deutsche Mutter (Julia Jentsch) und einen brasilianischen Vater (Fernando Spengler) hat. Lola liebt ihre Träume, in denen sie sich in Hannah Montana oder in die angesagte Sängerin Jacky Jones verwandelt. Doch was Lola nicht hat, ist eine beste Freundin - und die wünscht sie sich sehnlichst.
Mehr Infos zum Film finden Sie unter www.lola.film.de

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