18.02.2010

18.02.2010

Story

Die Erde in nicht allzu ferner Zukunft. Nach einem Weltkrieg mit üblen Folgen ist unser schöner blauer Planet nur noch ein postapokalyptischer Schrotthaufen, in dem die überlebenden Menschen um die einfachsten Gebrauchsgegenstände, wie einen Schluck Wasser oder ein Fläschchen Shampoo töten würden. Aber wer will schon ständig mit fettigen Haaren herumrennen? Das ungefilterte Sonnenlicht ist nur mit Sonnenbrille erträglich, Kanibalismus an der Tagesordnung. Letzter Fels in der Brandung der verkommenen Menscheit scheint der mysteriöse Wanderer Eli (Denzel Washington) zu sein. In seinem Gepäck schleppt er ein geheimnisvolles Buch von der amerikanischen Ost- zur Westküste. Immer wieder muss er auf seiner Tour marodierende Banden niedermetzeln. Und Eli kann nicht nur Lesen, er ist auch ein Meister der tödlichen Kampfkunst. Doch eines Tages lässt er sich mit einem Gegner ein, dem er nicht gewachsen ist: Dem grenzwahnsinnigen Buch-Fan Carnegie (Gary Oldman). Gemeinsam mit Carnegies Ziehtochter Solara (Mila Kunis) kann Eli seinen Peinigern entkommen. Doch Carnegie schwört Rache.

Was hat uns am besten gefallen?

Erstens der ziemlich geniale Look des Films. Apokalyptischer geht es ja nun wirklich kaum noch. Und dann gibt es einfach keine bessere Besetzung für psychopatische Kriminelle als Gary Oldman. Von uns aus könnte er ab sofort nur noch mordlustige Banden-Chefs spielen.

Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

Nur die erste Hälfte! So einen seltsamen Film haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Starker Auftackt und dann reißen die Regie-Brüder Hughes im zweiten Teil mit ihren Hintern alles wieder ein, was sie im ersten Teil so schön aufgebaut haben. Eine seltsame Mischung aus Western und Science Fiction mit religiösen Untertönen. Stilistisch ansprechend, aber mit leider verpatztem Finale.

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