25.08.2011

Cowboys & Aliens: Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

Der Titel verspricht immerhin nichts, was der Film am Ende nicht halten kann. Cowboys kämpfen gegen Aliens - das ist auch schon beinahe die ganze Kern-Handlung dieses Films. Der beginnt damit, das unser einsamer Held, gespielt von Daniel Craig, nachdem er offenbar von Aliens entführt wurde, mitten in der Prärie erwacht. Das Gedächtnis ist weg, dafür trägt er ein eigenartig futuristisches Armband am Handgelenk.
 

Die einzige wirkliche Überraschung des Films ist Harrison Ford, der in seiner Nebenrolle als despotisch-übel gelaunter Großgrundbesitzer zu alter Form aufläuft. Aus den erbitterten Feinden Ford und Craig werden Verbündete wieder Willen, als die Aliens auf der Suche nach Gold die Erde angreifen.


Ein Genre-Mix aus Western und Science Fiction. "Iron Man"-Regisseur John Favreu hinter der Kamera, Steven Spielberg als Produzent. Da erwartet man eine Menge und wird ziemlich enttäuscht. Der Film bleibt doch weit hinter seinen Möglichkeiten. Und dann sind da wieder einmal die nach Schema-X computeranimierten Aliens. Die bauen angeblich hoch technisierte Raumschiffe, trotzdem grunzen, quieken und kreischen sie eklig herum, während ihnen der Schleim aus den Mundwinkeln läuft. Da sollte sich Hollywood allgemein mal etwas Neues einfallen lassen. Die besten Aliens sind ja sowieso immer die, die man nur ein bisschen oder gar nicht sieht. Mit dem Rest kann man sich getrost auf seine Fantasie verlassen.

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Cowboys & Aliens

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