14.07.2011

Harry Potter - Die Heiligtümer des Todes 2: Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

Was für ein bombastisches Finale! So haben wir Harry Potter noch nie gesehen. Im achten und leider endgültig letzten Film der erfolgreichsten Kino-Serie aller Zeiten mausert sich Harry (Daniel Radcliffe) zum selbstbewussten Actionhelden - einer Art Zauber-Bond!

 

Seine grimmig entschlossenes Motto: "Ich muss Voldemort töten, bevor er mich findet". Wem Teil 1 der "Heiligtümer des Todes" zu lahm geraten war, der wird sich diesmal von Beginn an mit beiden Händen an den Armlehnen des Kinosessels festkrallen und sie bis zum Abspann nicht wieder loslassen. Das magische Internat Hogwarths ist von den Truppen des fiesen Lord Voldemort (Ralph Fiennes läuft als nasenloser Bösewicht zu Höchstform auf) eingekesselt. Schüler und Lehrer versuchen verzweifelt, die Attacken der dunklen Mächte abzuwehren. Doch die Front bröckelt. Zu mächtig ist die finstere Magie der Gegenseite. Einzige Hoffnung: Harry Potter muss mit Unterstützung von Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) die legendären Heiligtümer des Todes finden und zerstören. Denn mit den Heilgtümern endet auch Voldemorts Unsterblichkeit. Wird Harry den selbsmörderischen Zweikampf überleben? Zwischendurch bleibt sogar Zeit für zaghafte Romantik. Ron muss etwas unbeholfen Hermine küssen. Harry knutsch ebenso linkisch Rons Schwester Ginny Weasley. Und das alles auch zum ersten Mal in beeindruckendem 3D! Wenn eine Armee steinerner Ritter das Tor zu Hogwarths gegen Keulen schwingende Riesen verteidigt, wähnt man sich zeitweilig im "Herrn der Ringe".

 

Drama, Liebe und Action satt - zum Schluß ist man vor lauter Eindrücken so erledigt, als sei man selbst etwas zu lange dem grünen Feuerstrahl aus Voldemorts tödlichem Zauberstab ausgesetzt gewesen - und trotzdem glücklich. Denn am Ende sind endlich alle Geheimnisse enthüllt und sämtliche Rätsel gelöst. Und so gehen endlich auch alle Zuschauer, die keines der Bücher gelesen haben (auch die gibt es) einmal vollkommen zufrieden und unverwirrt aus dem Kino.

 

Die Saga endet mit dem besten Harry aller Zeiten. Ein bisschen gemein ist das schon. Wie soll das Leben ohne Potter weitergehen? Wir werden ihn vermissen und unser Alltag wird ab sofort weniger magisch sein. Schade.

 

Eine Epoche geht zuende. Und für viele war Potter mehr als ein Film, es war ein Lifestyle. Teenager-Fans der ersten Stunde sind heute selbst Eltern. Harry hat sie durch die schreckliche Zeit der Pubertät gezaubert. Kollegen haben ihre Haare verloren. Auch dagegen ist kein Zauberkraut gewachsen. Unser Plan: Wir sollten J.K. Rowling verhexen, damit sie ihren Schwur doch noch bricht und einen weiteren Potter schreibt!

Harry Potter - Die Heiligtümer des Todes 2

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