24.03.2011

Das Schmuckstück: Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

Ganz ehrlich: Was soll man von einem Film erwarten, der "Das Schmuckstück" heißt und in dem zwei alternde französische Filmstars - Catherine Deneuve und Gérard Depardieu - die Hauptrollen spielen? Wir waren mehr als skeptisch. Doch wir wurden angenehm überrascht. Regisseur François Ozon ist ein herrlich unterhaltsamer Film gelungen. Der Franzose mischt gekonnt Komödie und Melodram, so wie 2002 in seinem Ensemble-Film "8 Frauen".

 

Die charmante Geschichte ist in der französischen Provinz im Jahr 1977 angesiedelt. Catherine Deneuve spielt die Gattin eines machohaften Regenschirmfabrikanten (Fabrice Luchini), der seine Ehefrau Suzanne lediglich als dekoratives Schmuckstück ohne eigene Meinung wahrnimmt. "Emanzipation" ist im Haus des kleinen Tyrannen ein Fremdwort. Doch das ändert sich, als der Regenschirmfabrikant einen Herzanfall erleidet und seine Frau die Leitung der Fabrik übernimmt, inklusive geheimer Treffen mit dem Abgeordneten der kommunistischen Partei (Gérard Depardieu). Die Tanz- und Gesangseinlagen von Deneuve und Depardieu haben Kultpotenzial. Die deutsche Synchronfassung wirkt im Vergleich mit der Originalversion mit englischen Untertiteln etwas lahm. Schade. Denn hier geht doch eine Menge Esprit verloren.

Fazit: Regisseur François Ozon läuft endlich wieder zu alter Höchstform auf. Wer "8 Frauen" mochte, wird auch "Das Schmuckstück" lieben!

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