03.03.2011

Unknown Identity: Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

Endlich wieder ein Thriller mit internationaler Starpower, der in Berlin gedreht wurde! Die Action-Szenen und Explosionen auf der Friedrichstraße und im feinen Hotel-Adlon sehen aus wie Hollywood..


Doch die Geschichte, die auf dem gleichnamigen Roman des Bestsellerautors Didier van Cauwelaert beruht, weist gleich zu Anfang einen kapitalen logischen Fehler auf: Liam Neeson, der als Wissenschaftler nach Berlin kommt, vergisst seinen Aktenkoffer mit überlebenswichtigen Dokumenten einfach im Taxi! Als er nach einem schweren Autounfall aus dem Koma erwacht, kann er sich an nichts mehr erinnern. Seine Ehefrau (January Jones, "Mad Men") behauptet, ihn noch nie im Leben gesehen zu haben und ein anderer Mann hat seinen Platz eingenommen. Nur die Taxifahrerin Gina (Diane Kruger) und ein alter Ex-Stasi-Agent (Bruno Ganz) halten zu ihm. Doch wer ist der Unbekannte wirklich?
 

Der Plot ist trotz einiger Drehbuchschwächen recht spannend, doch wir waren nicht von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Liam Neeson spielt diesmal nicht den knallharten Action-Helden, sondern einen verzweifelten Mann in der schwersten Krise seines Lebens. Das ist zumindest gewöhnungsbedürftig. Bruno Ganz als alter Ex-Stasi-Offizier ist großartig, doch ist seine Rolle viel zu klein. Die sonst so glamouröse Diane Kruger ("Inglourious Basterds") ist als Taxifahrerin trotz osteuropäischem Akzent und dicker Wollmütze leider immer Diane Kruger.
 

Fazit: UNKNOWN IDENTITY ist nicht das spannungsgeladene Meisterwerk, als das es beworben wird. Wir hatten nicht weniger als einen der packendsten Action-Thriller des Jahres erwartet. Doch wer seine Erwartungen etwas herunterschraubt, hat trotzdem einen netten Kinoabend.

 

Daumen mittel Action-Daumen mittel

Unknown Identity

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