24.02.2011

True Grit: Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

Trotz zehn Nominierungen ist "True Grit" bei der Oscar-Verleihung leer ausgegangen. Schade! Doch der Western ist sehenswert. Inszeniert haben "True Grit" die Regie-Legenden Ethan und Joel Coen, die ihre Fans schon mit "No Country for Old Men" oder "The Big Lebowski" begeisterten.
 

Diesmal haben sich die Coen-Brüder einen Western vorgenommen, der auf der Romanvorlage von Charles Portis basiert. Schon einmal wurde dieses Buch verfilmt, damals mit John Wayne in der Hauptrolle, der für seine Leistung als trunksüchtiger US-Marshall 1970 seinen einzigen Oscar als bester Hauptdarsteller erhielt (die deutsche Fassung kam als "Der Marshall" in unsere Kinos). Doch im Interview erzählen uns die Coen-Brüder, dass ihr Film kein Remake sei, sondern eine Neuinterpretation der Romanvorlage. Auch gut. Hauptsache der Film ist gut - und das ist er!
Es geht um ein 14-jähriges Mädchen (Hailee Steinfeld), die einen gnadenlosen, aber ziemlich versoffenen US-Marshall (Jeff Bridges) anheuert, um den Mörder ihres Vaters (Josh Brolin) an den Galgen zu liefern.


Die Überraschung des Films ist die 14-jährige Newcomerin Hailee Steinfeld, die so überzeugend spielt, dass sie gleich für einen Oscar nominiert wurde. Jeff Bridges gibt in gewohnt lässiger "Dude"-Manier den verkommenen US-Marshall - auch er ist für einen Oscar nominiert. Besonders gut hat uns Matt Damon als besserwisserischer Texas-Ranger mit XXL-Schnurrbart gefallen, der endlich mal gegen sein sonstiges Klischee als Liebling aller Schwiegermütter besetzt wurde.
 

Die Coen-Brüde beleben das etwas verstaubte Western-Genre mit ihrer Mischung aus ungewöhnlichen Helden, schrägem Humor und staubtrockenen Dialogen neu. Auch Nicht-Western-Fans kommen bei "True Grit" auf den Geschmack!


Daumen runter Western-Daumen hoch!

True Grit

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