11.11.2010

Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

Das Regie-Gen liegt in der Familie. Sofia Coppola hat es von ihrem Vater, Francis Ford Coppola ("Der Pate", Apocaplypse Now") geerbt. Doch spannungsreiche Filme, in denen wir mit den Helden mitfiebern, sind so gar nicht Sofias Sache. Sie hat es eher mit der Langsamkeit. Das hat sie schon in "Lost in Translation" mit Bill Murray unter Beweis gestellt. In ihrem neuen Werk "Soemwhere" hat sie noch einmal einen Gang zurückgeschaltet. Mensch Sofia! Wir wären vor Langeweile fast in unseren Kinosesseln eingeschlafen. Am liebsten würden wir sie mal ordentlich ­wach rütteln. In "Somewhere" geht es um den berühmten Schauspieler Johnny (Stephen Dorff), der im legendären Château ­Marmont Hotel in Los Angeles lebt. Erst als ihn Cleo (Elle Fanning) besucht, seine elfjährige Tochter aus einer früheren Beziehung, merkt Johnny, wie leer sein Leben eigentlich ist.

 

Auch wir fühlen uns leer nach diesem Kinobesuch. Der Film hat uns nicht berührt. Diese endlosen Autofahrten, auf denen so rein gar nichts passiert, gehen uns nicht aus dem Kopf. "Das ist wie im richtigen Leben, da geschieht doch auch nicht immer etwas", sagt eine Kollegin, die von dem Film sehr angetan ist. Aber wir sind im Kino! Und ja, die endlosen Autofahrten sind Sinnbild für das inhaltslose Leben des Stars. Liebe Sofia, das haben wir auch schon vorher gewusst. "Somewhere" ist ein typischer Festivalfilm, in Venedig gab's dafür sogar den Goldenen Löwen für den besten Film. Doch unseren Geschmack trifft er nicht

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Trailer

Somewhere

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