21.10.2010

Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

Mensch Oliver, was haste Dir denn da für einen bescheuerten Titel ausgedacht!? Geld liegt im Tresor rum, aber dort schlummert es bestimmt nicht vor sich hin! Wahrscheinlich haben in Deiner Welt Dollar auch noch Träume ... Von dem merkwürdigen Titel mit dem schlafenden Geld mal abgesehen, ist Dir dennoch ein ganz ordentlicher Film gelungen. Nach mehr als 20 Jahren kehrt Michael Douglas als Finanz-Hai Gordon Gekko auf die Leinwand zurück. Für die Verkörperung des gierigen Wall Street Börsianers gab es 1988 einen Oscar. Und auch diesmal macht er seine Sache gut. Doch das interessiert die Medien im Moment weniger. Seit Michael Douglas vor einigen Wochen seine Krebserkrankung öffentlich machte, steht der Gesundheitszustand des Hollywoodstars im Mittelpunkt der Berichterstattung.


Regisseur Oliver Stone ("Platoon", "JFK") hat mit der Fortsetzung von "Wall Street" keine beißende Kapitalismus-Kritik oder tief greifende Erklärung für die jüngste Finanzkrise geliefert. Doch nicht weniger hatten wir von dem Mann erwartet, der mit Venezuelas Präsident Hugo Chávez und Kubas Fidel Castro befreundet ist - beides erklärte Feinde des kapitalistischen Systems. Doch im Film geht es vor allem um die gestörte Beziehung zwischen Gordon Gekko (Michael Douglas) und seiner Tochter Winnie (Carey Mulligan). Als der aalglatte Börsianer wegen Kursmanipulationen eine Gefängnisstrafe absitzen muss, bricht die Tochter den Kontakt zu ihrem Vater ab. Auch als er wieder draußen ist, will sie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Doch Winnies Freund Jacob (Shia LaBeouf), ein aufstrebender Börsianer, ist fasziniert von Gordon Gekko. Hinter dem Rücken seiner Verlobten trifft er sich mit dem verhassten Vater. Auch wer den ersten Teil nicht gesehen hat und sich eher für ­Koch- als für Börsenkurse interessiert, sitzt in diesem Film richtig.

Daumen halb-runter Börsen-Daumenhalb hoch 4 

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