07.10.2010

Story

Endlich mal ein Kinofilm über Max Schmeling! Die Boxlegende hat ein filmisches Denkmal wahrlich verdient. Doch nicht dieses. Deutschlands Ex-Vorzeige-Boxer Henry Maske spielt die Rolle des Jahrhundert-Fighters. So weit so gut. Boxen kann er ja. Doch er ist eben kein Schauspieler mit Sprechausbildung. Und hier fängt das Problem an. Maske redet so hölzern, dass es wie vom Blatt abgelesen klingt. Das würde wahrscheinlich den meisten von uns so gehen. Warum hat es Regisseur Uwe Boll nicht dabei belassen, Henry Maske für die Kämpfe zu besetzen und Max Schmeling in den anderen Szenen von einem ausgebildeten Schauspieler spielen zu lassen? Das wird sein Geheimnis bleiben ... Ach ja, hätten wir fast vergessen: Es geht in dem Biopic um die wichtigsten Stationen in Max Schmelings Leben inklusive seines Kampes gegen Joe Louis 1936 und die Jahre in der Nazi-Diktatur.

 

Regie: Uwe Boll
Darsteller: Henry Maske, Heino Ferch, Susanne Wuest, Vladimir Weigl, Arvid Birnbaum, Christian Kahrmann

Was hat uns am besten gefallen?

Boxen kann Henry Maske definitiv immer noch! Die Kämpfe im Ring hat Regisseur Uwe Boll gekonnt in Szene gesetzt. Da vergisst man glatt, dass Maske auch den Lover geben muss, der mit ostdeutschem Akzent seiner Herzensdame Sätze entgegenbringt, die unfreiwillig komisch wirken: "Ich bin doch nicht roh. Ich habe eine zarte Linke und eine gefühlvolle Rechte." Oh Henry!

Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

Armer Henry Maske. Wer hat den Ausnahme-Boxer nur dazu überredet, sich vor der Kamera auszuprobieren? Schuster, bleib bei deinen Leisten! Im Fall Maske: Henry, lass die Schauspielerei! So geht der Film leider schon in der ersten Runde K.O.!

Trailer

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