15.07.2010

Story

Schwul oder hetero - in Großstädten wie Hamburg oder Berlin ist das inzwichen eine eher langweilige Frage. Doch in einem Städtchen in Apulien ist die sexuelle Orientierung offenbar immer noch ein Thema: Tommaso (Riccardo Scamarcio) ist der Spross einer alteingesessenen italienischen Nudel-Dynastie. Seine Eltern glauben, dass er in Rom Betriebswirtschaft studiert und eines Tages in die Pasta-Produktion einsteigt. Doch Tommaso hat andere Pläne: Er will seinen Eltern endlich sagen, dass er schwul ist und Schriftsteller werden will. Pasta - nein danke. Auf einem Familienfest fast er sich ein Herz. Doch als er gerade sein Glas erhebt und sich outen will, kommt ihm sein älterer Bruder Antonio mit den Worten zuvor: "Ich bin schwul." Vater Vincenzo wirft Antonio aus dem Haus und bekommt anschließend einen Herzanfall. Tommaso verschiebt sein Outing lieber erst einmal auf unbestimmte Zeit und hilft in der elterlichen Nudel-Fabrik aus. Bis seine schwulen Freunde aus Rom vor der Tür stehen ...

 

Regie: Ferzan Ozpetek

Darsteller: Riccardo Scarmacio, Nicole Grimaudo, u.a.

Was hat uns am besten gefallen?

Die Schwärmerei der Großmutter über die frische Pasta aus der hauseigenen Nudelfabrik hat uns dazu verführt, gleich nach der Vorstellung einen ordentlichen Teller Nudeln zu verdrücken. Lecker!

Empfehlen wir den Film unseren Freunden?

"Männer al dente" schrammt zwar manchmal nur um Millimeter an einer Klamotte vorbei. Auch das Drehbuch hat Schwächen, ist also nicht so recht "al dente". Schwamm drüber, wir haben an einigen Stellen herzhaft gelacht. Und die wunderbare Landschaft Apuliens hat uns allemal entschädigt. Was haben wir am Ende gelernt? Schwulsein in Italien ist immer noch eine nudelige Angelegenheit ...

Daumen halb-runter Komödien-Daumen halbhoch

Trailer

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