Berlinale 2012

Das Berlinale-Tagebuch 2012

Was war das gestern für ein Berlinale-Tag: In "Captive" von Brillante Mendoza begleiteten wir Isabelle Hubert als Geisel in den philippinischen Dschungel. Auszug aus dem Pressetext: "Der Film nimmt seine Zuschauer mit in Geiselhaft." Als wir uns aus der wieder befreit hatten, konnten wir Clive Owen und Andrea Riseborough im nordirischen Polit-Drama "Shadow Dancer" sehen. Owen spielt darin seine Spezialität, einen Agenten, in diesem Fall einen MI5 Offizier unter dessen Oberfläche die Gefühle nur so brodeln: "Es ist nicht so, dass ich gerne Agenten spiele. Es sind die Charaktere, die sich in Konflikten befinden, die mich interessieren. Denn für mich bedeutet Konflikt "Drama" und da kann man als Schauspieler seine beste Arbeit liefern", erklärt Clive Owen.

 

Charlotte Rampling spielt unter der Regie ihres Sohnes Barnaby Southcombe in "I, Anna"


Und dann durfte ich gestern noch eine weitere Filmlegende interviewen, Charlotte Rampling. Sie spielt die Hauptrolle im Filmdebüt ihres Sohnes Barnaby Southcombe, ein sehr düsterer Film noir mit dem Titel "I, Anna". Charlotte Rampling gibt wie immer alles vor der Kamera, ihre Auftritte sind Sprünge vom schauspielerischen Kliff ohne Netz und doppelten Boden:"Mich erst einmal zu diesem Kliff zu bekommen, ist schwierig, der Entschluss zu springen auch. Doch wenn ich mich erst einmal im freien Fall befinde, beginnt für mich der Spaß. Und dann ist alles möglich. Deswegen springe ich ja, um etwas zu erleben", sagt Charlotte Rampling. Ein Gespräch mit der Schauspielerin ist auf jeden Fall auch ein Erlebnis. Ihr Look, ihr berühmter eiskalter Blick funktioniert auch in Berlinern Hotelzimmern oder wie ihr Filmpartner Gabriel Burns es formuliert hat: "Sie ist sogar mysteriös, wenn man sie trifft." Was könnte Gabriel Burns damit gemeint haben? Charlotte Rampling beteuert, sie tue gar nichts, um mysteriös zu wirken. Wahrscheinlich ist sie tatsächlich von Natur aus mysteriös. In den Kritikerspiegeln führt bislang Christian Petzolds "Barbara". Heute zeigt Billy Bob Thornton sein vierte Regiearbeit "Jane Mansfields Car".

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